Wir, das sind mein Mann Jens und ich, Elisabeth. Wir leben gemeinsam mit unseren Hunden Feivel, Finja und Fiero in einem kleinen Dorf im schönen Leipziger Neuseenland.

Haustiere, vor allem Hunde, gehören für uns schon seit unserer Kindheit dazu.

Natürlich kann man ohne Hund leben,

es lohnt sich nur nicht.

Heinz Rühmann

 

 

Als ich 16 war, zog der erste Hund bei uns zu Hause ein. Nachdem ich Jens kennengelernt habe und zu Hause auszog, dauerte es nicht lange und ich sehnte mich nach einem eigenen Hund. Schon von Kindesbeinen an war ich jemand, den es raus in die Natur zog und ich dachte mir: „Warum nicht mit einem Hund?“.

 

  Mein Klopfer und  unser Raymon

Im Oktober 2006 zog endlich unser Mischlingsrüde Feivel ein. Ich übernahm ihn sehr spontan von einer Familie, die mir sagte, dass sie zu wenig Zeit für ihn habe. Den eigentlichen Grund bzw. das Ausmaß ihrer wenigen Zeit bekamen wir relativ schnell zu spüren. Entspannte, gelassene Spaziergänge, wie ich sie mir wünschte, waren mit dem drolligen kleinen Chaoten absolut unmöglich. Er reagierte auf sämtliche Reize völlig übertrieben und stand unter Dauerstrom und extremen Stress. Da es für mich aber keine Option war, ihn deshalb wieder abzugeben, suchten wir uns professionellen Rat. Es kostete unendlich viel Zeit, Mühe, Nerven und es erschien zwischendurch aussichtlos, aus ihm einen halbwegs alltagstauglichen Hund zu machen. Aufgrund von Außenreizen war er nicht mehr in der Lage, mit mir zu kommunizieren. Er brauchte dringend Auslastung und so begab ich mich in das Experiment Agility. Genau das war unser Schlüssel zum Erfolg. Es kam der Tag, an dem er mich als Partner wahr nahm und wir begannen ein Team zu werden. Fortan wurde unsere Beziehung immer inniger und es ging auch im Alltag vorwärts. Auf diesem Weg ist er der beste Hund geworden, den wir hätten aus ihm machen können und der er auch verdient zu sein.

 

 


 

 

Durch Feivel habe ich die Freude am Hundesport erfahren und habe mich intensiv mit dem Wesen Hund auseinandergesetzt.

 

Ohne diese vielen Erfahrungen auf unserem Weg wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt stehe.

 

Da ich zu dem Zeitpunkt mit Feivel so unglaublich viel Spaß am Agility hatte, begann ich mich mit dem Gedanken der Anschaffung eines zweiten Hundes auseinander zu setzen.

 

Diesmal sollte aber ein Welpe einziehen, den ich von Anfang an auf seinem Lebensweg begleiten darf. Ich beschäftigte mich mit Rassen, die vom Temperament gut zu Feivel passen. Lange dachte ich über einen Australian Shepherd nach und kam irgendwann zu dem Entschluss, dass ein Hütehund doch nicht unbedingt das ist, was zu meinen Vorstellungen passte. Aber ich wollte auch keinen selbständig jagenden Jagdhund. Ich wollte einen Partner. Und so stolperte ich eher zufällig über die Retriever zum kleinsten ihrer Vertreter: dem Nova Scotia Duck Tolling Retriever.

 

Und dann begann für mich eine Reise, die bis heute noch andauert…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finja – unser erster Toller – zog am 1.12.2012 bei uns ein. Sie stammt aus dem Kennel „Hunter’s Moonlight“ von Ute Nagl.

 

Danke Ute für dein Vertrauen und für diese tolle Hündin!

Für mich war klar, dass ich mit meinem Toller Agility machen möchte, aber mich interessierten auch die retrievertypischen Leidenschaften. So begann ich mich mit der Dummyarbeit auseinander zu setzen und entdeckte auch daran meine große Leidenschaft. Vor allem, dass Toller für alles zu haben sind und eine so große Begeisterung und Arbeitsfreude an den Tag legen ist es, was mich so fasziniert und was ich so an meinen Hunden liebe. Genau diese ständige Bereitschaft und die Freude etwas mit dem Menschen zusammen machen zu wollen.    

 

Wer einen Toller hat oder schon mal einen hatte wird mich verstehen - einmal vom Tollervirus befallen, kommt man nur sehr sehr schwer wieder davon los.

 



 

 

 

 

Seit Januar 2016 bereichert Finjas Neffe Fiero aus dem Kennel „Summit Fire“ unser Rudel und Leben. Danke auch an Judith Engel für diesen besonderen Buben. Ein Clown durch und durch - er macht uns jeden Tag so viel Freude.

 

 

Bei uns bin ganz klar ich diejenige, die die Hunde ausbildet und mit ihnen arbeitet. Aber auch Jens hilft mir bei der Erziehung und liebt die gemeinsame Zeit mit ihnen. Er ist besonders für den Kuschelpart im Rudel zuständig. Die Hunde lieben es mit ihm entspannt zu Hause zu sein.

 

Ohne die Unterstützung und den Rückhalt meines Mannes, könnte ich meine Leidenschaft so intensiv nicht leben.

 

Ich freue mich sehr auf die gemeinsame spannende Zukunft mit unseren Hunden!